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Die Leichtathleten tauchen wieder auf

Die Pandemie hat auch die Leichtathleten, die Renninger Leichtathleten, stark beeinträchtigt. Über Monate waren Sporthallen, auch Sportplätze gesperrt. Erst allmählich konnten sich in den letzten Wochen die Sportler nach und nach über Erleichterungen freuen. Mittlerweile ist das Training zumindest für die Jugend U20 und U18 fast ohne nervige, schwierige Einschränkungen möglich. Und heureka: Es gibt wieder offizielle Sportwettkämpfe. Erster Athlet, der im Sommer 2020 jetzt am vergangenen Wochenende an den Start ging war Sebastian Mergenthaler und das gleich beim Stabhochsprung. Dazu musste er aber eine relativ weite Anreise in Kauf nehmen. Aschaffenburg. Doch es hat sich gelohnt. Die Ungewissheit hat sich verflüchtigt. Sebastian kann es noch und das ziemlich gut. Bei seinem letzten erfolgreichen Sprung waren 4.52m aufgelegt, 2cm besser als sein persönlicher Rekord. Kraftwerte und Athletikwerte hat er also trotz schwierigen Bedingungen gehörig verbessert. Wenn sich jetzt auch schnell die Sprungsicherheit einstellt, könnte es doch klappen, die Normhöhe für die deutschen Jugendmeisterschaften von 4.60m zu erreichen. (Ob die allerdings stattfinden, ist noch nicht gesichert.) Das wäre aber ein erfreuliches Zeichen für Sebastian, aber auch für die Renninger Leichtathleten. Der Elan, der Schwung unter ihnen wächst.

Gleich ein Tag später, am Sonntag, setzte sich der erfreuliche Trend fort. In Karlsruhe waren Arwen Zeppenfeld, Maja Schenk, Toni Zimmermann und Lars Banholzer am Start. Außer Maja starteten alle beim Diskuswurf und alle warteten mit persönlichen Bestweiten auf. Toni erreichte mit 33.25m unter den Renningern die beste Weite und wurde damit Zweiter. Maja hatte über 200m gemeldet. Sie gewann ihren Lauf, immer eine Bahn frei zwischen den Athleten, und wurde insgesamt Vierte. Dabei erzielte sie in ihrem ersten Rennen über diese Strecke mit 26.40s eine sehr ansprechende Leistung. Wenn das 'nur' die Eröffnung war? Gespannt wartet man da schon auf den nächsten Lauf von ihr.

Wie es scheint, haben die Reninnger im 'Corona-Nebel' doch ganz gut trainiert. Gespannt wartet man da auf die weitere Entwicklung. Vielleicht kann das Jahr 2020 für die Leichtathleten doch noch für ein paar erfreuliche Momente sorgen. (ug)